wenn ich gewusst hätte -->

Halb drei in der Nacht
ich liege daheim
Im Herzen noch wach.
Ich schlafe nur zum Schein.
Schon wieder ein Tag,
Es kann doch nicht sein,
Das niemand mich mag.
Ich bin so allein.
Mit all meinen Freunden
nur scherzen, nur ratschen
die Zeit nur vergeuden
nur äußerlich lachen.
Mir fehlt eine Freundin
ein Herz, das ich lieb
Zum Leben der Sinn
den Sie mir erst gibt.


Ich will nach Hause
in mein Zimmer.
Muss mich ritzen
so wie immer.
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Es schmerzt,
es schmerzt so sehr.
Muss nach Hause,
will mich schneiden.
Ich will leiden.
Halts nicht aus.
Will nach Haus.
Muss es tun.
Kann sonst nicht ruhn.
Messer, Zirkel oder Klingen.
Es soll mich bloß zum bluten bringen.
Will nichts hören.
Will bloß gehn.
Will mich endlich bluten sehn.
Wut und Selbsthass
ist der Anlass.
Für mich gibt es keine Hoffnung.
Für mich gibt es nur das Ende,
sodass es sich für mich zum guten wende.
Ich brauch die Stille.
Es ist mein Wille.
Meine Aggressionen kann ich nur an mir auslassen,
denn ich kann nichts anderes, als mich hassen.
Für mich ist es zu spät,
es gibt kein zurück.
Es gibt keinen Weg,
denn ich hab kein Glück.
Meine Lieblingszeit ist die Nacht,
weil da mein wahres Ich erwacht.
Da fällt die Maske von meinem Gesicht,
da spüre ich die Ritze nicht.
Die Dunkelheit, die mich umringt,
mich um meine Empfindungen bringt.
Mein Arm, der ist voller Blut,
die Schmerzen tun mir so gut.
Ich brauche sie, doch du kannst es nicht verstehn.
Ich brauche sie, denn ich kann kein Licht mehr sehn.
Ich bin immer allein.
Mein größter Wunsch ist tot zu sein


Das Messer


Das Messer in der Hand
noch glänzt es kannst du es sehen?!
Es ist ihr einziger Freund,
doch niemand will es verstehen.
Sie sieht es an mit glänzenden Augen.
Schweiß auf der Stirn
Sie schreit:Kommt bitte helft mir doch,
doch niemand kann´s hör´n.
Sie ist allein in seinem Zimmer
legt alles bereit.
Sie war schon einmal glücklich,
doch vorbei ist die Zeit.
Die Zeit heilt alle Wunden,
doch die Narben kann man sehn,
auf ihrer Haut werden sie immer stehn.
Das rote Blut es tropft aufs Handtuch
vor ihren Füßen.
Sie liebt diesen Schmerz
kann diesen nur noch genießen.
Ein kleiner Schnitt in ihren Arm,
ein kurzer Stich,ihr wird ganz warm
das ist ihre Antwort
auf ein großes Stück Glück.
Für andere ist Glück
eine gefundene Mark.
wenn sie so weiter macht
ist ihr Glück ein hölzerner Sarg.
Bedeckt mit bunten Blumen,Karten.
Laßt sie nicht länger auf die Liebe warten.
Denn jeden Tag an dem die Sonne untergeht
ist ein Tag,an dem sie um Hilfe fleht.
Um eine starke Hand von ner lieben frau,
die sie davon abbringen kann,
sich jeden Tag zu schneiden
ob mit Scherben oder Klingen.
Sie möchte daß auch in der Nacht
für sie die Vögel singen.
Sie betet jeden Abend
für eine heile Welt.
Für Wasser in der Wüste,
für Arme etwas Geld.
Doch in keiner stillen Stunde
wünscht sie sich ne Kleinigkeit.
Niemals einen hellen Weg aus seiner Dunkelheit.
Früher hat sie sich gefreut
im Mondenschein zu geh´n.
Heute findet sie es schön
ihr eigenes Blut zu sehen.
Wenn ihr einer helfen will
dann geht's durch Liebe und sonst nicht.
Denn ohne Liebe wächst der Schmerz
und Tränen im Gesicht.
Bleiben werden zwar die Narben
an Arme,Bauch und Bein,
doch ein wenig Liebe
lässt sie wieder glücklich sein
Wohin soll das denn mal gehen ?
dein stummes und doch lautes flehen ?
Ich sehe du leidest ums verrecken
warum willst du es weiterhin verstecken ?
Ich sehe dir dein Leid doch an
wobei ich doch nichts machen kann
Ich fühle deinen tiefen Schmerz
ich spür den Riss in deinem Herz
Die Narben auf der blassen Haut
haben dir bereits das Leben verbaut
doch immer neue rote Schnitte
bekräftigen deine flehende Bitte
Wenn ich deine Wunden sehe
und in meine Gedanken gehe
Weiß ich nicht was dich dazu bringt
wenn die Klinge wieder singt
Betäubst du deine innere Pein
die Klingen gehen in dich ein
du spürst den Schmerz, das warme Blut
die Angst und deine große Wut
Ja wütend bist du selbst auf dich
wenn du in deine Arme stichst
doch sehen willst du nur das rot
sehen willst du nur den Tod
Unter deinen vielen Narben
sieht man deine Seele darben
es steckt immer mehr dahinter
und Kälte durchzieht dich im Seelenwinter
Dein Schrei nach vollster Aufmerksamkeit
macht dich immer mehr bereit
dir große Wunden beizubringen
doch Hilfe kannst du nicht erzwingen
Ich komme zu dir wenn du fragst
ich helfe dir doch wenn du klagst
doch zieren dich wieder neue Wunden
sind mir meine Hände gebunden

Rasierklinge

Ich sehe mein Gesicht,
Doch das bin nicht mehr ich.
Ich kann meine Gedanken nicht mehr lenken,
Muss vor dem Spiegel den Blick senken.
Fang an mich selbst zu hassen,
Der Wille hat mich schon lange verlassen.
Dagegen anzukämpfen brauch ich nicht,
Denn ein Ausweg ist nicht in Sicht.
Ich fühl mich tot
Und mein arm ist wieder rot.
Rot vor Blut.
Und erschreckender weise tut es mir gut,
Wie es ganz warm,
Herunter läuft, an meinem Arm.
Es ist wieder so weit gekommen,
Der Druck hat mir wieder den willen genommen.
Diese immer wieder kehrende flucht
Verwandelt sich schnell in eine sucht.
Diese sucht läßt mich alles andere vergessen,
Als wäre ich davon besäßen.
Irgendwann habe ich mich wieder besonnen
Das Blut ist dann schon lange geronnen.
Keine Gefühle mehr die erleichtern,
Aber wunden die meinen arm bereichern.
Mir wird klar die sucht wird mich immer besiegen
Und ich werde ihr ewig unterliegen.
Kaum jemand kann es verstehen.
Doch jeder kann die Narben sehen.
Ich habe es nie jemandem gesagt.
Nur mich selber angeklagt.
Wie es mir geht wollte ich niemandem zeigen,
Für immer einsam leiden.
Spüre kaum noch Schmerz.
Ich merke es geht immer mehr abwärts.
Keiner kann mir den willen geben
Der mir fehlt um zu leben.
Spüre wie mein Arm leicht brennt.
Und weiß die Zeit rennt.
Ich fühle mich so leer .
Und weiß der Tod kommt wieder näher

Narben

Die Narben an meinem Arm,
ein Zeichen dafür,
wie scheiße ich die Welt finde!
Alle Menschen,
jeden Tag.

Sie sind ein Seelenschrei.
Doch niemand hört mich.
Keiner beachtet mich.

Doch werde ich mehr beachtet,
wenn ich mir selbst Schmerzen zufüge?

Ich bin doch allen scheiß egal.
Jeden Tag,
jede Stunde,
jede Minute,
jede Sekunde.
Es ist jedem egal,
was ich mache
wann ich es mache,
wie ich es mache.

Es interessiert euch einen Dreck!!!


Innerlich & Äußerlich


Innerlich hab ich mir schon oft eine Pistole an den Kopf gesetzt,
äußerlich "nur" mit der Klinge verletzt.
Innterlich bin ich schon oft wor den Zug gesprungen,
äußerlich lach ich darüber - gezwungen.
Innerlich hab ich schon oft Tabletten geschluckt,
äußerlich sie alle wieder ausgespuckt.
Innerlich hab ich mir schon offt die Pulsader aufgeschlietzt,
äußerlich "nur" in meine Arme geritzt.
Innerlich hab ich schon oft Seen aus Tränen geweint,
äußerlich gelacht, damit alles wunderbar scheint.
Innerlich hab ich mich schon oft in diesen Seen ertränkt,
äußerlich die Tränen anderen geschenkt.
Innerlich hab ich wegen der Ungerechtigkeit der Welt schon oft die Luft angehalten,
äußerlich lies ich sie einfach über mich walten.
Innerlich hab ich mir schon oft ein Messer ins Herz gestoßen,
äußerlich war ich zufrieden mit den mir vom Leben gegebenen Losen.
Innerlich bin ich schon oft vom Hochhaus gefallen,
äußerlich hörte ich mich nie aufknallen.
Innerlich bin ich schon oft eingeschlafen und nie wieder aufgewacht,
äußerlich hab ich es immer wieder gemacht.
Innerlich gab mir der Todesengel schon oft einen Kuss,
äußerlich hab ich gemerkt, dass er wohl wichtigeres tun musste.
Innerlich hab ich schon oft die Reise ins Jenseits gebucht,
äußerlich nicht mal das Reisebüro gesucht.
Innerlich starb ich in Trance,
äußerlich gab ich dem Leben eine weitere Chance.
Innerlich starb ich schon so oft...
aber äußerlich, nur äußerlich hab ich immer weiter gehofft!

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